Aus organisatorischen Gründen fiel leider das Sommerfest in diesem Jahr aus. Deshalb beschlossen, Inge, Wilfried und Charly eine Saisonabschlussfeier mit Schleifchenturnier und Grillparty. Trotz des späten Termins waren doch viele Mitglieder der Einladung gefolgt.
Am letzten sonnigen Sonntag im September starteten wir bereits um 11:00 Uhr mit dem obligatorischen Sektempfang. Auch wenn nicht alle am Schleifchenturnier teilnahmen so war der Spaß im Vordergrund. Es war ein gemischtes Starterfeld, vom Hobbyspieler bis zu Spielern und Spielerinnen aus den Meisterteams der Saison 2018. Einige waren sogar nach Jahren wieder einmal dabei. Es gab auch interessante Paarungen und Matches. Selbst unser bester Youngster, Marco Eckardt, ging an den Start. In den Pausen gab es dann selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee, kredenzt von unserer emsigen Inge Engel.
Wilfried Meier wertete in bewährter Manier die Turnierkarten aus und so konnten die Preise und Urkunden von Charly ausgehändigt werden.
In der Herrenrunde glänzte unser Siegfried Sonneberger als souveräner Sieger, was ja zu erwarten war. Den zweiten Platz erspielte sich Hannes Thiel, mit nur 1 Punkt Vorsprung auf den dritten Platz. Hier stand zu Verwunderung vieler Erwachsener unser kleinster Teilnehmer, Marco Eckardt.
Die Damenrunde dominierte unsere beste Seniorinnenspielerin, Vera Sonneberger. Gefolgt von Margit Merget und Karin Eckardt  die punktgleich mit Ruth Maierhofer den dritten Platz belegte.

Von links: Karin Eckardt, Hannes Thiel, Vera Sonneberger, Siggi Sonneberger, Margit Merget und Ruth Maierhofer. Im Vordergrund Marco Eckardt.

 

Zum Schluss kam das Highlight. Unsere Grillparty mit Bratwurst und Steak und köstlichen Beilagen fand bei allen Teilnehmern regen Zuspruch. Zurückblickend war es wieder eine gelungene Veranstaltung für unsere treuen Mitglieder.
Abschließend bedanke ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die durch ihren selbstlosen Einsatz erst solche Veranstaltungen ermöglichen.

Charly Hering
Abteilungsleiter

Hier einige Impressionen


Hochkarätiges Teilnehmerfeld beim

 

14. Flügelräder Damen/Herrenturnier um den WÖHRL-CUP 2018

 

Aus ganz Bayern und über die Grenzen hinaus kamen über 180 Talente nach Nürnberg. Bei fast tropischen Temperaturen wurde um DTB-Ranglisten- und LK-Punkte gekämpft. Mit 14 Spielern und 22 Spielerinnen aus der DTB-Rangliste erwarteten uns sicher spannende Matches. Fast 90 Teilnehmer kämpften um ein Preisgeld von 2000.- €.

Jugend

Zum 14. Flügelräder Jugendturnier gingen 94 hoffnungsvolle Nachwuchscracks an den Start. Wobei die stärkste Gruppe die U14 mit 27 Teilnehmern war. Es waren bei den Jungen die Klassen U10, U12, U14 und U16 besetzt. Die Mädchenklassen waren allerdings nur schwach besetzt und gingen nur in den Klassen U14 und U12 an den Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren die Anforderungen an die Fitness sehr groß.

 

Die Mädchenklasse U12 war mit 9 Teilnehmerinnen besetzt und die Halbfinalteilnehmer wurden in Gruppen ermittelt. Im ersten Halbfinale standen sich Hannah Roßmerkel vom TC Weiß-Blau Thurnau und Sophia Schereb vom TC Amberg am Schanzel gegenüber. Wobei Hannah sich locker mit 6:0 und 6:3 durchsetzte. Im zweiten Halbfinale stand Christina Heilberger vom CaM Nürnberg und Kaya Maciaszek vom SC Großschwarzenlohe als Bewerber für das Finale. Mit sicherem Spiel siegte Kaya 6:3 und 6:2 klar und folgte Hannah ins Finale. Hier entpuppte sich Hannah als unüberwindbare Gegnerin. Mit einem überlegen herausgespielten 6:2 und 6:2 wurde Hannah Roßmerkel Turniersiegerin beim Wöhrlcup 2018.

 

Die nächsthöhere Altersstufe U14 hatte gerade mit 5 Teilnehmerinnen eine schwache Beteiligung. Hier wurde die Favoritin Johanna Kullmann, vom TG Neunkirchen, ihrer Rolle gerecht. Sie behauptete den ersten Platz vor Victoria Maciaszek vom SC Großschwarzenlohe.

 

Bei den Jungen U10 mit 4 Teilnehmern konnte sich im Finale Marian Geyer vom TC Eibach mit einem überzeugenden 7:5 und 6:0 gegen Marlon Menzler vom TC Herford durchsetzen.

 

Ein starkes Feld wies die Klasse U12 mit 25 Teilnehmern auf. Mit dabei auch unser Youngster Marco Paul Eckardt. Leider unterlag er dem clever spielenden Breno Frauenschläger vom TSV Rohr. Marco spielte im ersten Satz exzellent mit und wurde erst im Tiebreak niedergerungen. Danach schien sein Widerstand gebrochen und er verlor den zweiten Satz mit 6:0.

 

Die Überraschung in dieser Klasse war aber Elias Rus-Barna vom TV Fürth. Er gab bis zum Halbfinale lediglich 2 Spiele ab. Auch der topgesetzte Goran Mirkov marschierte mit nur 1 Spielverlust ins Halbfinale. Hier trafen die beiden aufeinander. Goran ging als Favorit ins Match. Jedoch Elias spielte weiter unbekümmert auf und erzielte Punkt für Punkt. So stand es am Ende 6:3 und 6:3 verdient für Elias.

 

Johannes Meier, an 2 gesetzt überzeugte ebenfalls mit überlegenem Spiel und gelangte miteinem 6:0 und 6:0 über Gabriel Kilian vom TC Neustadt ins Finale. Hier stand mit Elias Rus-Barna der Überraschungssieger über den topgesetzten Goran Mirkov. Auch hier war Elias nicht zu stoppen. Der erfolgsgewohnte Johannes wurde kalt erwischt. Gleich von Beginn an war ersichtlich wer den Takt angab. Mit einem klaren 6:1 und 6:1 steuerte Elias Rus-Barna seinen Turniersieg an.

 

Auch gab es noch in dieser Klasse eine B-Runde. Hier schaltete Marco Paul Eckhardt vom ESV Flügelrad im Viertelfinale zunächst Tristan Wein vom TSV Stein mit 3:6 6:3 und 14:12 aus. Im Halbfinale wartete der an 2 gesetzte Noel Mohr vom FC Iphofen. Auch hier bewies Marco unglaubliche Nervenstärke. Mit 6:3, 4:6 und 10:5 erreichte er das Finale. Hier konnte der topgesetzte Tizian Wagner vom TC Weiß-Rot Coburg nichts ausrichten. Mit 6:4 und 6:3 wurde unser Marco verdienter Sieger der B-Runde.

 

Ein volles Tableau hatte auch die Klasse der U14 mit 27 Teilnehmern. In der 1. Runde gab es keine Überraschungen. Alle gesetzten Spieler kamen weiter. Im Achtelfinale gab es die erste Überraschung. An 2 gesetzt, verlor Paul Janson vom TC Sport Scheck klar mit 6:4 und 6:3 gegen Vincent Heininger vom TC Rot-Blau Regensburg. Alexander Popov vom TC Weiß-Blau Würzburg dominierte mit 6:0 und 6:1 über den an 3 gesetzten Tinus Müller vom TV Fürth.

 

Im anschließenden Halbfinale trat Alexander nicht an und so konnte Sebastian Jachens, der Topfavorit, ohne Mühe ins Finale einziehen. Hier hatte sich Noah Vollmer vom TC Amberg am Schanzel mit überzeugenden Siegen ins Finale gespielt. Allerdings erwies sich Sebastian als äußerst stark und dominierte den 1. Satz nach Belieben mit 6:0. Noah versuchte noch einmal im 2. Satz durch seinen kämpferischen Einsatz das Match zu drehen. Doch Sebastian machte die wichtigen Punkte und der Satz endete mit 6:3. Damit hieß der Wöhrlcup Sieger U14 Sebastian Jachens vom TC Rot-Weiß Straubing.

Die älteste Klasse beim Jugendturnier U16 war mit 18 Teilnehmern auch noch gut besetzt. Hier konnte Felix Scheckenbach vom TV 1860 Fürth seiner Favoritenrolle gerecht werden. Mit dynamisch und klug herausgespielten Siegen erreichte er sicher das Finale.

 

In der unteren Hälfte des Tableaus setzte sich der bärenstark aufspielende Lukas Köhler vom MTV Bamberg mit dem Sieg über den an 2 gesetzten Roman Bauer vom TC Hengersberg bis ins Finale durch. Nach anfänglichem Abtasten ging es dann gleich in die Vollen. Lukas war seinem Kontrahenten Felix in allen Belangen überlegen. Mit einem klaren 6:2 und 6:2 errang er den Sieg in der U16 beim Wöhrlcup Jugendturnier 2018. 

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DAMEN

Das Damenfeld war mit 35 Spielerinnen gut besetzt. Davon allerdings 22 aus der DTB-Rangliste. Ein Garant für packende Duelle um die begehrten Punkte und Preisgelder.

Mira Stegmann topgesetzt, hatte zunächst ein Freilos. In der Runde 2 hatte sie mit der Bambergerin Marieluisa Dück keine ernstzunehmende Gegnerin. Gleich von Beginn an übernahm Mira das Zepter. Mit sehenswerten Returns und platziertem Spiel fegte sie Marieluisa mit 6:1 und 6:0 vom Platz. Im Achtelfinale wartete die Nürnberger Hoffnung, Sophia Büttner auf die 4 Jahre jüngere Mira. Sophia Büttner startete vehement und hochkonzentriert in das Match. Ihr gelangen sehenswerte Ballwechsel und so erspielte sie sich ein verdientes 6:3. Glaubte man, dass sich hier die Cleverness von Sophia durchsetzen würde, so sah der 2. Durchgang die stark aufspielende Mira in Front. Ein kurzes Nachlassen von Sophia führte zum Break und damit zum 6:4 für Mira. Nun musste der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen. Dieser gestaltete sich sehr einseitig.  Nervenstark und mit bestem Spiel erkämpfte Mira sich Punkt um Punkt. Sophia unterliefen einige leichte Fehler, der Anspannung geschuldet, und so stand es am Ende 10:1 für Mira. Überzeugend war auch der Weg von Celina Ermann vom TC Herzogenaurach ins Viertelfinale. Die gleichaltrigen Damen lieferten sich einen tollen Schlagabtausch. Doch dem druckvollen Spiel vom Mira war auch sie nicht gewachsen. Am Ende steuerte Mira mit einem 6:3 und 6:4 unaufhaltsam ins Halbfinale.

Auch die an Position 8 gesetzte Lena Widmann vom TV Reutlingen wurde ihrer Favoritenrolle gerecht.  Ihre Gegnerin in der 2. Runde Karolina Cechova, vom TC Raschke Taufkirchen, konnte sie erst im Match-Tiebreak mit 10:5 stoppen. Im Achtelfinale erwartete sie mit Maja Issler vom TC Waiblingen eine ebenbürtige Gegnerin hinsichtlich der DTB- Ranglistenposition.  Anscheinend jetzt im Turnier angekommen bot Lena ein glanzvolles Tennis dem Maja nicht gewachsen war. Nur 1 Spiel konnte Maja für sich verbuchen. Mit einem klaren 6:1 und 6:0 stand Lena verdient im Viertfinale. Im nächsten Match trat ihre Gegnerin Patricia Cyranowski nicht an.  Damit war das Halbfinale gegen Mira Stegman perfekt.

Hier legten die beiden gleichaltrigen Kontrahentinnen mit enormem Tempospiel los. Knallharte Vorhandschüsse mit sehenswerten Returns wechselten sich ab. Ein hartes und zähes Ringen um jeden Punkt forderte vollsten Einsatz. Konnte Mira den ersten Satz noch mit 6:4 gewinnen so gestaltete sich der 2. Satz ausgeglichen. Beide brillierten mit dynamischen Ballwechseln bis zum 6:6. Hier behielt Mira die Nase vorn und gewann. Damit hatte Mira das Finale erreicht.

In der unteren Hälfte des Tableaus gab es dann einige Überraschungen. Ana Bara (LK3), vom TC Rednitzhembach, erwies sich als echter Favoritenschreck. Traf sie doch im Achtelfinale auf die 14-jährige DTB-Ranglistenspielerin Luca Victoria Vocke vom MTTC Iphitos München. Diese hatte bereits sensationell die an 2 gesetzte Elisabeth Junge-Ilges, nach einem heißen Kampf mit 6:3, 2:6 und 12:10 aus dem Turnier geworfen.

Gespannt war man auf das Abschneiden von Ana gegen die stark aufspielende Münchnerin. Mit einem klaren 6:3 überzeugte Ana und erkämpfte sich damit den 1. Satz. Der zweite Satz, auf hohem Niveau war geprägt von überzeugenden Grundlinienduellen mit wechselseitigem Erfolg. Bis zum 5:5 boten beide Spannung pur. Ana schaffte anschließend das spielentscheidende wichtige Break und steuerte mit einem 7:5 direkt ins Viertelfinale. Hier wartete h Caroline Luther vom TC Bamberg. Furios begann Ana und führte relativ schnell gegen die 7 Jahre ältere Ranglistenspielerin. Ana erwies sich konditionell als die Stärkere. Der hervorragenden Beinarbeit und den akkurat gesetzten Bällen konnte Caroline zu wenig entgegensetzen. So ging Spiel um Spiel an Ana Bara. Mit einem klaren 6:3 und 6:1 stand sie damit überraschend im Halbfinale. Auch die an sechs gesetzte Luzia Obermeier vom GW Luitpoldpark München wurde von Natalie Gumbrecht vom TSV Altenfurt kalt erwischt. Konnte sie im ersten Satz noch mithalten so brach sie im Folgesatz mit 6:0 für Natali regelrecht ein. Im Achtelfinale traf Natali auf die stark aufspielende Inna Schwarz vom TSV Wasseralfingen. Inna, bekannt durch ihr gnadenloses Angriffstennis hatte bis dahin ihre Gegnerinnen regelrecht abgeschossen. Der erste Satz wurde bestimmt von den knallharten Vorhandschüssen und den klug gespielten Returns von Natali. Durch das risikobehaftete Spiel von Inna ging so mancher Punkt an Natali. Zeitweise brillierte auch Natali mit harten Konterbällen und steuerte mit intelligentem Spiel zum 6:3. Im zweiten Satz spielte Inna furios auf und führte schnell 3:0. Natali stemmte sich dagegen und gewann die nächsten 2 Spiele. Dann übernahm aber wieder Inna die Initiative und gewann die restlichen 3 Spiele souverän.

Im Viertelfinale traf sie auf Katharina Maier vom TC Rot-Blau Regensburg. Auch Katharina konnte dem druckvollen Spiel von Inna Schwarz standhalten. Sicher erreichte Inna mit einem überzeugend herausgespielten 6:4 und 6:2 das Halbfinale. Somit standen sich zwei Kontrahentinnen gegenüber die niemand erwartet hatte. Konnte sich Inna Schwarz mit einem hart umkämpften 7:5 den ersten Satz holen so erwartete man einen ebenso spannenden zweiten Satz. Nur am Anfang hielt Ana noch mit. Als dann Inna mit 4:2 in Führung ging war der Bann gebrochen. Fast mühelos ging dann der Sieg mit einem 6:2 an Inna Schwarz und sie stand völlig überraschend im Finale.

Die Gegnerin, Mira Stegmann hatte auf dem Weg überzeugend ihre Stärke präsentiert. Konnte Inna gegen Mira mit ihrem Powertennis bestehen? Total auf den Sieg fixiert gingen beide an den Start. Bis zum 2:2 war das Match ausgeglichen. Doch dann konterte Mira mit den gleichen Waffen. Egal wieviel Druck auch Inna versuchte aufzubauen so antwortete Mira mit den noch präziseren Returns. Auch wenn Inna den Weg nach vorne suchte wurde sie einige Male kalt passiert. Überlegen gewann sie Spiel um Spiel zu einem sicheren 6:2. Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich. Sehenswerte Ballwechsel mit hoher Geschwindigkeit begeisterten die Zuschauer. Sichtlich ließ auch die Konzentration von Inna nach und so unterliefen ihr einfach ein paar entscheidende Fehler.

Mira Stegmann zog ihr beeindruckendes Spiel durch und gewann verdient auch diesen Satz mit 6:2 und damit auch den Wöhrl-Cup 2018.    

v. lks. Inna Schwarz 2., Franz Hacker, Turnierleiter, Mira    Stegmann 1.


HERREN

 

Der Vorjahressieger, Marcel Strickroth vom TC Rotblau Regensburg, war auch diesmal topgesetzt.

 

Nach einem Freilos, gleich in der 2. Runde traf er auf Michael Fauth vom TSV Feldkirchen. Mit einem klaren 6:1 und 6:2 erreichte Marcel das Achtelfinale. Hier wartete schon mit Andre Büttner ein anderes Kaliber auf ihn. Dieser hatte seinem Gegner, Wjatscheslaw Eichmann, die gefürchtete Brille mit 6:0 und 6:0 überreicht. Der erste Satz war heftig umkämpft. Wobei Andre immer wieder mit seinem tollen Aufschlag brillierte. Marcel in seiner besonnenen Spielweise hielt standhaft dagegen. In den Ballwechseln führte seine variable Spielweise mit Tempowechseln zum Break und damit zum 6:4 für ihn. Im zweiten Satz ging Andre gleich hochkonzentriert zu Werke und führte bereits 5:1. Doch der tolle Kampfgeist von Marcel stellte alles auf den Kopf. Völlig konsterniert versuchte Andre sein Spiel noch härter zu gestalten, jedoch unterliefen ihm dann immer wieder einfache Fehler. So stand es am Ende 6:6. Eine tolle Aufholjagd die im Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Glaubte man Marcel schon auf der Siegerstraße so hatte man Andre unterschätzt, der sich den Tiebreak holte. Nun musste der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen. Auch hier führte Andre durch seine wuchtigen Aufschläge gleich 3:0. Doch Marcel meldete sich immer wieder zurück und ging sogar in Führung. Das Endergebnis mit 10:8 und damit der Sieg war hart umkämpft.

 

Auch sein Vereinskollege, Bernhard Wieand, kämpfte sich ins Viertelfinale. Er warf Patrick Klein vom FRC Viktoria Alpen mit einem hart umkämpften 7:6 und 7:6 aus dem Wettbewerb. Mit Mika Lipp, einem um 137 Positionen in der DTB Rangliste besser notierten Teilnehmer, wartete ein weiterer schwerer Gegner auf ihn.

Hatte Mika mit 6:4 im ersten Satz die Nase vorn so erkämpfte sich Bernhard den 2. Satz mit 7:6. In einem Kopf an Kopf verlaufenden Match-Tiebreak behielt Bernhard mit 10:8 die Oberhand.

 

Damit standen sich im Viertelfinale Marcel Strickroth und Bernhard Wieand gegenüber. Die besondere Brisanz, beide kommen vom TC Rot-Blau Regensburg. Im fairen Match konnte sich überraschend Bernhard den Sieg mit 6:2 und 6:2 sichern.

 

Sein Gegner im Halbfinale war der 4 Jahre jüngere Raphael Giotis, ein nicht zu unterschätzendes Nachwuchstalent aus der Jugendklasse. Dieser lieferte ihm einen kampfbetonten ersten Satz. Nur ein Break 

genügte Bernhard zum 6:3. Kaum in den 2. Satz gestartet musste allerdings Raphael wegen einer Rückenverletzung aufgeben. Aus der unteren Hälfte des Tableaus ragten die beiden Spieler Alexander Braun vom MTTC Iphitos München und Thomas Jan Dafcik vom TC Blutenburg heraus. Wobei die Ergebnisse in beiden Fällen eindeutig ausfielen. Alexander gab lediglich 1 Spiel ab. Wobei Thomas Jan in seinen 3 Matches 5 Spiele abgab. Das Halbfinale zwischen Alexander Braun und Thomas Jan Dafcik war sehr ausgeglichen. In langen kraftraubenden Ballwechseln behielt meistens Thomas durch sein sichereres Spiel die Oberhand. Ein Match mit sehenswerten Duellen, mit vollstem Einsatz, ein Leckerbissen für die Zuschauer. Verdient stand damit Thomas Jan im Finale gegen Bernhard Wieand.

Aufgrund der niedrigeren DTB-Ranglistenposition ging Thomas als leichter Favorit an den Start. Beide boten Tennis vom Feinsten. Sehenswerter läuferischer Einsatz, gepaart mit klugem Netzspiel vollendete so manchen Stopp zum Punkt für den Gegner. Mit zunehmender Dauer war auch hier das fast fehlerlose Rückhandspiel von Thomas Jan dominierend.

Somit stand der Sieger Thomas Jan Dafcik mit 6:4 und 6:3 fest.

v. lks. Bernhard Wieand 2., Franz Hacker, Turnierleiter, Thomas Jan Dafcik 1.


Wieder haben wir ein großes Turnier auf unserer schönen Anlage perfekt organisiert und zur Zufriedenheit aller Teilnehmer abgewickelt. Daher unser Dank an die vielen Helfer die im Hintergrund für die reibungslose Gestaltung notwendig sind. Ein großer Dank auch an Franz Hacker und Christian Dudek, die Macher unserer Turniere, für ihren Einsatz für unseren Club und das Ansehen in der Öffentlichkeit. Zum Schluss noch ein großer Dank auch an unsere verständnisvollen Mitglieder für die Bereitschaft ihren Spielplan dem Turnier anzupassen.

Auch unsere Gäste waren mit der Versorgung und Bewirtung durch Ruth und Manni sehr zufrieden. Viele Teilnehmer versicherten uns, dass dies einer der schönsten Turniere in ihrem Jahresplan sei und sie auch nächstes Jahr gerne wiederkommen werden.

 

Charly Hering

Pressewart -Tennis-

 

Impressionen von den Turniertagen

Weitere Bilder gibt es auf Anfrage!

Bambini am Wochenende erfolgreich!

 

Eine äußerst erfolgreiche Saison liegt hinter den Mannschaften des ESV Flügelrad. In spannenden und oft auch hochklassigen Partien schlugen in dieser Saison 20 Mannschaften, von den Bambinis bis zu den Herren 70, für den ESV Flügelrad in der Verbandsspielrunde auf.

 

Im Vorjahr waren unsere Bambinis 12 noch auf dem vorletzten Platz gelandet. In dieser Saison kamen sie wie Phönix aus der Asche. Von Beginn an dominierten sie ihre Gegner. Ein Ergebnis der erfolgreichen Trainingsarbeit und dem Engagement der Betreuer und Eltern. Ganz besonders auch ein Verdienst der Tennisschule Jessen. Geradezu sensationell, mit 10:0 Punkten katapultierten sich die Bambinis an die Tabellenspitze und damit zur Meisterschaft.

 

Beeindruckend gelang es auch den Damen in ihrer ersten Saison in der Bayernliga Damen 50 gegen starke Konkurrenz mit 14:0 die Meisterschaft zu sichern.

 

Nachdem im Vorjahr die Herren 65 bereits den Aufstieg in die Bezirksliga erreichten schafften sie auch diesmal einen glatten Durchmarsch. Ihnen gelang mit spielerisch starkem Auftreten bereits einen Spieltag vor Schluss sich die Meisterschaft zu sichern. Nun besteht die Möglichkeit im nächsten Jahr in der Landesliga aufzuschlagen.

 

In der Bezirksliga hatten die Damen bis zum Spieltag gegen die Mitkonkurrentinnen vom TC Noris WB Nürnberg eine realistische Chance auf den Aufstieg in die Landesliga. Punktgleich, nur durch das bessere Matchverhältnis wurden sie auf den 2. Platz verwiesen.

 

Auch in der Damen Bezirksklasse 1 sah es ähnlich aus. Die Topfavoritinnen vom 1. FC Nürnberg blieben ebenso unbesiegt bis dann das Aufeinandertreffen die Entscheidung bringen musste. Hier mussten unsere Mädels dann die erste Niederlage hinnehmen. Trotzdem eine tolle Leistung von unserem Team.

 

Unsere Herren 30 in der Kreisklasse 1 zählten auch zu den Favoriten. Unglücklicherweise entschied das entscheidende Match gegen den Mitfavoriten TSV Rohr die Meisterschaft. Mit einem 4:5 wurde unser Team auf den 2. Platz verwiesen.

 

Ebenso beeindruckend schlugen sich unsere Herren 55 in der Bezirksliga. Ungeschlagen bis auf das Duell gegen den Mitfavoriten TSV Stein waren die Chancen auf die Meisterschaft riesengroß. An entscheidenden Positionen einfach stärker besetzt als unser Team siegten sie mit einem klaren 6:3. Doch auch die Vizemeisterschaft war ein beachtenswerter Erfolg unserer Männer.

 

Selbst bei den Senioren wurden wir mit einem Tabellenplatz 1 am Ende der Saison überrascht.

Im Freizeitwettbewerb Herren Doppel 70, Bezirksklasse 2 gelang ihnen mit dem besseren Satzverhältnis von nur 1 Satz der Sprung an die Tabellenspitze.

 

Der Dank des ESV Flügelrad gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, Mannschaftsführern, Eltern und Betreuern, die mit ihrem Einsatz eine solch erfolgreiche Saison überhaupt erst ermöglichen.

 

Auch nach der Verbandsspielrunde der Mannschaften ist die Saison für die Tennisspieler des ESV noch lange nicht beendet, stehen noch zahlreiche Veranstaltungen wie das B- Turnier, ein Turnier für Leistungsklassen von 3 bis 13. für Aktive vom 27. bis 29. Juli 2018.  Das 14. Flügelräder Damen- und Herren- Turnier um den Wöhrl-Cup 2018. Sowie die beiden LK-Turniere am 01.09.2018 für Damen und Herren sowie am 02.09.2018 für Aktive Damen und Herren ab 40 Jahren.

 

Charly Hering

Pressewart

zum kompletten Bericht geht es hier

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13.07.2018

Als hätten wir einen Pakt mit Petrus, so punktgenau schickte er uns die Sonne für einen strahlenden Tag. Bei angenehmen Temperaturen fanden sich über zwanzig Mitglieder und Gäste zur Saisoneröffnung und zum Schleifchenturnier.  Der obligatorischen Sekt für einen flotten Start stand schon bereit und so ging es in die erste Spielrunde.  Inzwischen wurden Zuschauer und Gäste mit köstlichem selbstgebackenem Kuchen verwöhnt.

Pünktlich um zwölf stand die nächste Stärkung bereit. Für alle gab es Weißwurst und frisch gebackene Brezen mit zünftig bayerischen Weißwurstsenf. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich und so ging es in die 2. Runde. Sogar unser Abteilungsleiter, Günter Gilgert, war diesmal mit von der Partie. 

Nach der harmonisch verlaufenden 2. Runde ging es ans Auszählen der Punkte.

 

Mit der höchstmöglichen Punktzahl bei den Damen gewann Silke Dreifürst. Dichtauf mit nur einem Punkt weniger erreichte Susanne Meyer den 2. Platz. Unsere Kassiererin Patricia Schuller eroberte den dritten Platz mit 119 Punkten. Bei den Herren stand am Ende Paul Roland mit 125 Punkten auf Platz 1. Werner Zaunmüller erspielte sich mit 124 Punkten den 2. Platz ebenso wie Heiko Federlein mit der gleichen Punktzahl.

Hier die Sieger und Siegerinnen von vorne links:

Werner Zaunmüller, Norbert Hußenether, Silke Dreifürst, Susanne Meyer, Heiko Federlein, Jakob Schwalme, Paul Roland und Heiko Kristen.

Hinten in der Mitte Wilfried Meier, der zusammen mit Inge Engel und Charly Hering die Saisoneröffnung organisierte.

In fröhlicher Stimmung, bei Kaffee und Kuchen klang der Saisonstart aus.

C. Hering

Pressewart -Tennis-

Charly Hering

Pressewart Tennis

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

Rückblick auf großem Faschingsball beim ESV Flügelrad

 

Auch in diesem Jahr stieg wieder am 27.01.2018 der große Faschingsball, ein Höhepunkt der närrischen Saison im Vereinsleben. Es spielte die bekannte Partyband ZEFIX die mit ihrer fetzigen Darbietung jeden begeisterte und für eine ausgelassene Stimmung sorgte.

 

Dazu der Auftritt der Hip-Hop Europameister aus Nürnberg die mit fetziger Musik und rasantem Bühnenauftritt auch unsere jungen Sportler und Gäste mitrissen. Bis weit nach Mitternacht belegten die Narren mit tollen Kostümen die Tanzfläche.  Kurzum ein gelungener Faschingsball der auch sicher im nächsten Jahr wiederholt wird. Die Stimmung und die Begeisterung finden Sie in den nachfolgenden Bildern, falls Sie nicht dabei sein konnten.

Charly Hering

Pressewart -Tennis -

Die Saison 2018 liegt zwar noch etwas vor uns aber die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren.

Gemeinsam mit unserem Partner TENNIS JESSEN hat der Mannschaftsführer der Herren 30, erstmalig für seine Mannschaft sowie für engagierte Damen 30, ein tolles Training in Pilzen organisiert. Sollten nach Vollendung alle Teilnehmer mit positiven Erfahrungen nach Hause fahren, dann gibt es den Gedanken das Camp in der kommenden Saison auf weitere Erwachsenen-Mannschaften auszuweiten.

Mental Match Play Saisonvorbereitung 2018

 

In einem Match, voll von langen Ballwechseln und nervenaufreibenden Momenten, einem Spiel, das mit den Bigpoints entschieden wird, ist körperliche sowie mentale Fitness der entscheidende Faktor. Um dies zu erlangen, geht es gemeinsam mit den Teilnehmern am 13.04.2018 auf zu Freunden, unserer Partner-Tennisschule

 

      TK Škoda Plzeň z.s., Luční ulice 60a , Plzeň - Roudná

 

welche in Tschechien zu einer der renommiertesten Tennisschulen zählt. Dort werden wir gemeinsam von unserem Trainer Moritz Jessen und unserem neuen Vereinsmitglied sowie dortigen Erfolgstrainerin Eva Krejcova trainiert.

 

Nach getaner Arbeit nächtigen wir im Herzen des historischen Zentrum Plzeňs, dem kleinen Familienhotel

 

ROUS, Zbrojnická 7, 301 15 Plzeň. 

 

Nicht nur beim Frühstück ist für das leibliche Wohl gesorgt, sondern es sei auch zu erwähnen, dass es sich hierbei um das einzige Hotel Pilsens handelt, welches ein hauseigenes, selbstgebrautes Bier anbietet.

Programm:

 

Es erwartet uns ein bunter Mix an Themen:

 ·    Technik der Grundschläge für VH, RH, Aufschlag und Volley

 ·    Minimierung der Unforced Errors

 ·    Aufschlag und Return

 ·    Taktische Spielzüge für das Einzelspiel

 ·    Angriff-Volley für das Einzelspiel

 ·    Und zu guter Letzt, das altbewährte Konditions- und Koordinationstraining

 Trainingszeiten:

 Freitag:                16 - 18 Uhr

 Samstag:               9 - 12 Uhr  (Mittagspause)

                              13 - 17 Uhr  (anschließend zur freien Verfügung, wer noch kann)

 Sonntag:             10 - 13 Uhr

                             14 -  16 Uhr (gemeinsame Abreise)

 Treffpunkt: (sofern nicht anderweitige Anfahrt geplant)

 ·        Tennisanlage des ESV Flügelrad e.V.        

 ·        Abfahrt: 13 Uhr

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Den Aufstieg in die Bezirksliga doch noch erreicht!

Durch den glücklichen Umstand dass unsere Mitkonkurrenten aus Fürth auf den Aufstieg verzichtet haben spielen wir in der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Hatte sich doch die vergangene Saison als dauerndes Kopf an Kopf Duell mit dem Fürther Team gezeigt. Auch beim direkten Vergleich, der mit einem 3:3 endete, kam es nicht zur Vorentscheidung. Lediglich ein Match bei dem wir auf unsere beiden Spitzen, Günter Gilgert und Wilfried Meier, verzichten mussten endete dann nochmals mit einem 3:3 und damit waren wir dann um einen Punkt um die Meisterschaft geschlagen.

In diesem Jahr konnten wir uns nochmals mit Bernd Mayer verstärken und hoffen auf  eine weitere erfolgreiche Saison.

 

Charly Hering MF

 

Sommersaison 2018

Einteilung unserer 20 Mannschaften vom BTV veröffentlicht. Hier gehts zur Übersicht


Den Rückblick für das Jahr 2017 finden Sie hier.